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Funker helfen bei Erdbeben |
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Hess./Nieders. Allgemeine
8. April 2009
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Telekommunikation zum Teil ausgefallen
Baunatal. Amateurfunker spielen bei der Hilfe für die italienischen Erdbebenopfer ein wichtige Rolle: Darauf weist der DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club) mit Sitz in Baunatal hin. Weil das öffentliche Telekommunikationsnetz bei dem Beben stark beschädigt wurde, helfen Amateurfunker, die Verbindung im Katastrophengebiet und nach außen aufrecht zu erhalten, sagt DARC-Sprecherin Stephanie Heine.
Mehrere Frequenzen wurden in Italien als Notrufkanäle deklariert, die derzeit von europäischen Funkamateuren freigehalten werden, um den Notfunk nicht zu stören. Funkamateure sähen es stets als ihre Verpflichtung an, in Notfällen ihr Wissen und ihre Technik zur Nachrichtenübermittlung fürs Allgemeinwohl zu nutzen, so Heine.
Übungen und Einsätze
Der Amateurfunk funktioniert auch dann noch, wenn Katastrophen alle kommerziellen Nachrichtenverbindungen zerstört haben. Bei zahlreichen Notfunkübungen und Einsätzen hätten Funkamateure unter Beweis gestellt, dass sie jederzeit in der Lage sind, die Behörden effektiv zu unterstützen, sagt Heine. Das Engagement der italienischen Funkamateure sei nach dem Beben in den Abruzzen auch in der Nachrichtensendung "Telegiornale" des italienischen Fernsehsenders RAI gewürdigt worden. (ing)
mit freundlicher Genehmigung der "Hess./Nieders. Allgemeine"
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