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Amateurfunk - Außergewöhnliches Hobby Drucken E-Mail

Freies Wort

24. Oktober 2008

Amateurfunk - Aussergewoehnliches Hobby

Für Jugendliche idealer Einstieg ins Berufsleben

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Amateurfunk ist durchaus keine Männerdomäne:
Christiane Baldes und Sohn Max vom Ortsverein
Neuhaus am Rennweg. Foto: Privat

Neuhaus - Wetzstein nahe Lehesten den Funkern der Ortsverbände Lehesten, Neuhaus/Rwg. und Lobenstein die Teilnahme an wichtigen Wettbewerben – Conteste genannt. Dazu muss man wissen, dass im Laufe des Jahres die Bedingungen für den Amateurfunk naturgemäß unterschiedlich sind. Das liegt einerseits am Zustand der Sonne (Sonnenflecken), ist aber auch den meteorologischen Bedingungen geschuldet. Heuer im Sommer waren sie erstaunlich gut.

Amateurfunk hat in Thüringen nun schon eine über 40-jährige Tradition, was auch von funkenden Gästen genutzt wird. Die technischen Möglichkeiten erlauben heute von 1,8 MHz bis 76 GHz alle Möglichkeiten ausgewogen zu nutzen.

Wer die Amateurfunker beim praktischen Dienst beobachtet ist oft erstaunt, dass die Eigenherstellung bestimmter Komponenten für die Funkgeräte dominiert. Das gilt besonders für Antennen. Darüber hinaus ist heute der PC unentbehrlich.

Und das gibt es auch noch, dass etwas nicht funktioniert. Dann sind je nach Art des Defektes Improvisation und Schnelligkeit gefordert.

Die Teilnahme an den Juli-Wettbewerben ist für die Gesamtwertung eines Ortsverbandes entscheidend. Es ist anstrengend, 24 Stunden durchzuhalten. Aber die Freude ist groß, wenn eine seltene oder auch weite Verbindung gelingt. Grenzüberschreitenden Verbindungen sind in allen Kategorien dabei, was einige sprachliche Kenntnisse im Englischen erfordert.

Der Amateurfunk erweist sich für viele Jugendliche als Hilfe für den Einstieg in einen elektrotechnischen Beruf und vor allem sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Einmal im Jahr organisieren die Ortsverbände einen öffentlichen Feldtag, um Gästen Gelegenheit für einen Einblick zu geben. Deutschlandweit und auch im Land Thüringen sind die Ortsverbände im vorderen Feld der friedlichen Wettbewerber. Der Lohn aller Aktivitäten sind die sogenannten QSL-Karten, die eine Verbindung bestätigen und eine Vorstellung von anderen Teilen der Welt vermitteln.

Wer gezielt Verbindungen abwickelt, kann sich seine Mühe mit einem Diplom belohnen lassen. Gerhard Wilhelm

mit freundlicher Genehmigung des "Freies Wort"

 

 

 

 
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