|
Schüler nehmen Kontakt auf |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Südkurier
24. Juni 2008
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Zwar hatten sie Schwierigkeiten mit den Abkürzungen im Sprechverkehr, dennoch waren die Schüler der Hauptschule Mönchweiler begeistert vom internationalen "Kids Day" der Amateurfunker. Bilder: Putschbach |
Mönchweiler (put) Im Rahmen des internationalen "Kids Day" der Amateurfunker wurden acht Schüler der Klassen fünf und sechs der Grund- und Hauptschule Mönchweiler in die Geheimnisse der Funkerei eingeweiht. Drei Mitglieder des Amateurfunk-Fördervereins Schwarzwald-Baar zeigten ihnen am Samstag wie sich ein Japaner auf diesem Weg problemlos mit einem Deutschen verständigen kann.
Der Tag begann für die acht Schüler mit einer Einweisung in die technischen Hintergründe des Funkens. Anschließend bauten vier Schüler unter der Anleitung von Tobias Hermle ein eigenes Mittelwellen-Radio. Dafür benötigten sie einige Fingerfertigkeit. So mussten sie beispielsweise feinen Kupferdraht exakt 60 Mal um eine kleine Röhre wickeln. Die so entstandene Spule diente dann als wichtiger Bestandteil des gebauten Radios.
Tobias Hermle erklärte, dass man mit dem fertigen Gerät allerlei Radiosender empfangen kann. Ihm sei es sogar schon gelungen, so die britische BBC zu hören.
Die zweite Schülergruppe machte sich unter der Leitung von Harald Appelt und Bernd Heinze an den Aufbau einer UKW- und einer Kurzwellen-Funkstation. Dazu mussten die Schüler eine Antenne auf der Wiese neben der Schule errichten. Auch dabei war Geschick gefragt, denn nur eine exakt ausgerichtete Antenne verspricht optimalen Empfang.
Das Mithören des Funkverkehrs erwies sich aufgrund der dort verwendeten zahllosen, in allen Sprachen verständlichen Abkürzungen allerdings als gewöhnungsbedürftig. Dennoch wurde auch mit Begeisterung von den Schülern der ein oder andere eigene Funkspruch abgesetzt.

mit freundlicher Genehmigung des "Südkurier"
|