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Auf gleicher Wellenlänge in aller Welt Drucken E-Mail

Gießener Anzeiger

27. August 2007

Auf gleicher Wellenlaenge in aller Welt

 

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Funkamateure des DARC F07 Gießen pflegen seit
60 Jahren von Steinbach aus internationale Freundschaften

Funkamateure des DARC F07 Gießen pflegen seit 60 Jahren von Steinbach aus internationale Freundschaften

STEINBACH (as). Seit 60 Jahren tauschen sich die Funkamateure des DARC F07 Gießen mit der ganzen Welt aus. Das Vereinsheim samt Funkapparatur und Antennen des Ortsverbands F07 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs ist auf dem markanten Hügel "Hoher Rod" zwischen Gießen und Steinbach angesiedelt. Dort begingen die Amateurfunker am Samstag mit dem traditionellen Sommerfest den Geburtstag ihres Vereins. Die Gründung des Ortsverbandes erfolgte Mitte 1947. "Leider wissen wir nicht sehr viel zu unserer Entstehungsgeschichte", sagte der Vorsitzende des F07, Hans-Peter Rust. Der älteste Amateurfunker im Verein, Erwin Sier, ist das einzige Vereinsmitglied der ersten Stunde, das etwas erzählen könnte. "Er funkt noch und bastelt an seinen Funkgeräten zu Hause, kommt jedoch nicht mehr zu den Vereinstreffen", erzählte Rust.
Zum Glück kann man aus einer Chronik des DARC Distrikts Hessen etwas über den F07 erfahren.
Mit dem kommissarischen Vereinsvorsitzenden Wilhelm Schmid und dem ersten "Chef" der Amateurfunker von 1947 bis 1951, Bruno Eberhardt, begann die Geschichte des Ortsverbandes F07. Acht Männer wechselten sich seitdem auf dem Posten des Vereinsvorsitzenden ab, bis Hans-Peter Rust die Geschicke des Vereinslebens auf dem Hohen Rod übernahm. Obwohl sich in den 80er Jahren zwei weitere Ortsverbände in der Umgebung gründeten, blieb und bleibt der F07 mit heute etwa 100 Mitgliedern der größte Ortsverband des DARC.
Die Mitglieder des OV Gießen beschäftigten sich schon sehr früh mit Empfangs- und Senderversuchen im Zwei-Meter-Band. So berichtete der schon erwähnte Erwin Sier bereits im September 1949 über den Bau von acht einfachen Sende-Empfängern und erste Betriebserfahrungen mit diesen Geräten.
Ab 1960 führte der F07 regelmäßige Fuchsjagden durch, dessen Initiator der damalige Vorsitzende Carl Müller (1960-1974) war. Er stiftete auch den Schiffenbergpokal, für den der F07 ab 1968 jährlich eine Fuchsjagd am Schiffenberg organisierte. 1969 erwarb der Verein ein Grundsstück auf dem Hohen Rod, dem derzeitigen Standort des Clubheims, das seitdem mit Antennen und Unterkünften ausgerüstet worden ist.
Weitere erwähnenswerte Ereignisse aus der Vereinsgeschichte sind zum Beispiel die Teilnahme am Hessentag 1980 in Grünberg und an der Mittelhessenschau im November 1987, die Durchführung eines Lizenzkurses 1987 mit 21 neuen Lizenzen sowie ein viertägiger "OV-Urlaub" im Thüringer Wald Ende 1991.
Das Vereinsjubiläum wurde in einer gemütlichen Runde mit Grillen, Kaffeetrinken und, wie Vorsitzender Rust sagte, "Plaudern über die alten Zeiten", begangen.

mit freundlicher Genhemigung des "Gießener Anzeiger

 
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