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Delmenhorster Kreisblatt
14. Mai 2007
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Mit Antenne auf dem Autodach der nötigen Peilung auf der Spur
Zum 50. Geburtstag geht DARC Ortsverband Delmenhorst auf Mobilfuchsjagd
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Im norddeutschen Raum finden sechs bis acht Mal im Jahr Mobilfuchsjagden statt, am Sonnabend waren auch Amateurfunker aus dem Raum Braunschweig und Osnabrück mit dabei. FOTO: Christian Schnöink |
Das Verteilen der Sender koordinierte Heinz Wissmann. Der Parkplatz am Sender Steinkimmen war Ausgangspunkt der Mobilfuchsjagd. Von Britta Buntemeyer
Steinkimmen. Sendestationen statt Füchse und Amateurfunker statt Reiter – bei der Mobilfuchsjagd, zu der der Deutsche Amateur Radio Club (DARC) des Ortsverbands Delmenhorst am Sonnabend in Steinkimmen eingeladen hatte, ging alles etwas anders zu als man es von einer gewöhnlichen Fuchsjagd kennt. Fünf Sendestationen wurden in einem Umkreis von 150 Quadratkilometern verteilt. Diese Sender schickten eine Stunde lang nacheinander für jeweils zwei Minuten ein Signal ab. Diverse Mitglieder des DARC machten sich daraufhin als „Fuchsjäger“ vom Sendeturm aus auf die Suche, ausgerüstet mit selbst gebauten, rechnerbetriebenen Empfangssendern im Auto und Antenne auf dem Dach. Die Ergebnisse und Linien trugen sie in eine Karte mit dem Maßstab 1:50.000 ein. Nach einer Stunde wechselten die Jäger ihre Positionen und erhielten somit eine Kreuzungspeilung, die ihnen schließlich die, hoffentlich punktgenaue, Positionen der Peilsender verriet. „Das erfordert wirklich eine Menge Know-How“, so Organisator Heinz Wissmann aus Delmenhorst, der das Verteilen der Sender selbst koordinierte. In einem zweiten Teil wurden drei der fünf Stationen auf Dauerfunk gestellt, und die „Jäger“ mussten deren genaue Position ermitteln. Die gelegentlichen Regenschauer sorgten für zusätzliche Herausforderungen und „verschärfte Bedingungen“. Wer die Koordinaten der Sendestationen schließlich auf den Punkt genau bestimmen konnte, durfte sich über 50 Punkte freuen. Pro Millimeter Abweichung gab es einen Minuspunkt. Die „Jäger“ mit der maximalen Punktzahl erhielten Sachpreise.
(mit freundlicher Genehmigung des Delmenhorster Kreisblatt)
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